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Build-Guide

Paralives-Schloss: runde Türme, Zinnen und ein Wassergraben

Runde Türme, Kegeldächer und eine gezackte Ringmauer: wie zwei Builder in Paralives Schlösser mit Wänden, Zäunen und Terrain-Werkzeugen aus dem Basisspiel bauen — und wo Early Access noch dazwischenfunkt.

Fertiges sandfarbenes Schloss in Paralives mit Kegeldach-Türmen, Zinnenmauern und einer langen Steintreppe auf einem von Felsen umgebenen Hügel
Der fertige Keep: Ringmauer, Türme mit Kegelkappen und ein Felsring, der so weit skaliert ist, dass alles auf einer Klippe steht.

Die Kurzfassung

Ein Paralives-Schloss ist eine Ringmauer, ein Satz runder Trommeln aus gebogenen Wandsegmenten und Kegelkappen — alles Basis-Objekte, keine Mods. Schwierig sind genau die Punkte, die das Spiel selbst eingesteht: gebogene Wände bekommen keine Fenster, Dachteile passen nicht auf runde Grundrisse, und Treppen rasten nicht ins Gelände ein.

  • Runde Türme sind vier gebogene Wandsegmente — der Kreis schließt sich, bleibt an den Stößen aber leicht kantig.
  • Noch keine Fenster oder Türen in gebogenen Wänden: Dekorfenster aus Sonstiges nehmen, statt Zaun eine gebogene Halbwand.
  • Schlosstüren gibt es nicht. Eine große Holztür, ein erweitertes Bogenelement davor und ein Bogenfenster darüber ergeben das Tor.
  • Zinnen sind Zaun- und Halbwandelemente auf der Mauerkrone, kein eigenes Zinnen-Objekt.
  • Auf flachem Grund bauen, dann herauszoomen, das Schloss mit Lot Placement anheben und Terrain darunter schütten.
  • Einen Sandsteinton per Farbcode ins Farbrad von Style Creation kopieren — Umfärben rettet hölzerne Teile.

Hülle & Krone

Die Ringmauer schließen

Schlösser gewinnt oder verliert man am Basisring, und der besteht in Paralives aus geraden Wandzügen zwischen runden Trommeln aus gebogenen Segmenten. Kein einziges davon ist ein Schloss-Objekt: Die Türme sind Wände, die Zinnen sind Zaun, und das Tor ist eine Holztür im Bogen.

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    Vier gebogene Segmente ergeben einen Turm

    Runde Türme entstehen aus den gebogenen Wandsegmenten in der Wandkategorie, nicht aus einem Turm-Bauteil. Der Hinweis der Builderin: Jedes Segment ist eine Vierteldrehung, vier schließen also den Kreis — an den Stößen wirkt der Turm trotzdem leicht kantig. Beim Setzen zeigt das HUD den Winkel des Stoßes (hier 135°) und die Länge des Wandzugs. Erst die Türme auf das Raster, danach die geraden Mauerteile dazwischen.

    Paralives Wall Placement Mode, der ein gebogenes Wandsegment an eine gerade Schlossmauer mit einer Winkelanzeige von 135 Grad auf dem Bauraster anschließt
    Vier gebogene Segmente schließen den Kreis; die Winkelanzeige zeigt, wo der Stoß sitzt.Bei 0:30 ansehen
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    Zuerst die Ringmauer und die Turmtrommeln

    Hier ist noch nichts dekoriert: Das ist der komplette Grundriss — vier runde Trommeln und die geraden Mauerteile dazwischen, alle auf einer Höhe. Erst dieser Basisring sorgt dafür, dass die Silhouette später nach Schloss und nicht nach einem Haus mit Kegeln aussieht. Der Rat der Builderin: Formen mischen. Sie hat in demselben Keep quadratische, sechseckige, runde und halbrunde Räume untergebracht.

    Paralives-Bauraster von oben mit dem Grundriss einer Schlossringmauer: vier runde Turmtrommeln, verbunden durch gerade Wandzüge
    Der Basisring vor jeder Höhe: Trommeln an den Ecken, gerade Mauern dazwischen.Bei 0:48 ansehen
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    Torhaus aus einer großen Tür und einem Bogen simulieren

    Schlosstüren gibt es nicht — das sagt die Builderin ganz offen — also ist das Tor zusammengesetzt: eine große Holztür, ein erweitertes Bogenelement eine Stufe davor, damit die Öffnung Tiefe bekommt, und ein Bogenfenster darüber, das den Durchgang höher wirken lässt, als jede einzelne Tür es könnte. Die Sandsteinfarbe kommt im Wand-Bemalungsmodus auf die Mauer. Der Bogen ist skalierbar, diese Tür nicht.

    Paralives Wall Painting Mode mit geöffneter Materialpalette neben einer weißen Schlossmauer, in deren Öffnung ein hölzernes Bogentor sitzt
    Tür hinter dem erweiterten Bogen, Bogenfenster darüber: drei Objekte, ein Torhaus.Bei 1:12 ansehen
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    Zinnen auf den Wehrgang setzen

    Die gezackte Krone ist kein Einzelobjekt — es sind Zaun- und Halbwandelemente, die oben auf der Mauer entlanglaufen. Genau so entstehen auch die unterschiedlichen Höhen der Türme: manche bekommen eine volle Wand, manche eine Halbwand, andere nur einen Zaun. Der Laufgang oben wirkt wie gepflastert — verlegt wie ein Boden, nicht wie ein weiteres Wandteil. Farbmuster-Panel offen lassen: Zuletzt benutzte Farben bleiben oben in jeder Palette angeheftet.

    Zinnenbesetzter Wehrgang auf einer sandfarbenen Paralives-Schlossmauer mit geöffnetem Farbmuster-Panel über der Katalogliste
    Zinnen entstehen aus Zaun- und Halbwandelementen auf der Mauerkrone, nicht aus einem Schloss-Set.Bei 1:54 ansehen

Kegel & Kurven

Kappen auf die Türme und die Kurven umgehen

Erst diese Schicht macht daraus ein Schloss — die spitzen Dächer — und hier wehrt sich Early Access am heftigsten. Das Spiel weist selbst auf die Grenzen hin: Dachteile passen noch nicht auf runde Grundrisse, und gebogene Wände bekommen keine Fenster. Beide Builder haben das mit vorhandenen Objekten umschifft.

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    Türme mit Kegeldächern abschließen

    Die Kappen kommen aus der Dachkategorie, und die Builderin sagt klar, worauf es ankommt: Die spitzen Dächer machen das Schloss erst zum Schloss. Zwei Dinge spielen nicht mit. Dachteile sind für eckige Grundrisse gemacht, und das Spiel sagt das selbst — der Early-Access-Hinweis auf diesem Screenshot lautet: „When building without a grid, it might be hard to place roof blocks to fit the shape of your floor plan. We are planning to add more flexible roof tools.“ Also die Trommel mit Raster bauen, dann den Kegel setzen und skalieren.

    Paralives Dachkatalog mit Kegeldach-Elementen und einer fertigen Kegelkappe auf einem runden Schlossturm neben einem Early-Access-Hinweis
    Das Spiel warnt selbst: Dachteile und runde Grundrisse passen noch nicht zusammen.Bei 2:24 ansehen
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    Die Grenzen der gebogenen Wand umgehen

    Fenster und Türen passen nicht in gebogene Wände — das Early-Access-Banner in diesem Frame sagt es mit den Worten des Spiels: „Windows and doors currently cannot be placed on curved walls, but it's a planned feature.“ Die beiden Workarounds der Builderin: Dekorfenster aus der Kategorie Sonstiges, die auf der Wandfläche sitzen und verglast wirken, sowie eine gebogene Halbwand überall dort, wo sie einen Zaun wollte — denn Zaun folgt ebenfalls keiner Kurve.

    Paralives Half-Wall Placement Mode, der eine gebogene Halbwand über einem runden Schlossturm zieht, daneben der Early-Access-Hinweis, dass Fenster in gebogenen Wänden noch nicht möglich sind
    Kein Zaun auf der Kurve: Eine gebogene Halbwand übernimmt denselben Job.Bei 3:06 ansehen
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    Einen Sandsteinton per Hex-Code festhalten

    Der Großteil der Hülle ist ein einziger vorgewählter Sandstein-Farbton, aber nicht jedes Teil hat ihn. Fehlt die Farbe an einem Objekt, kopiert die Builderin den Farbcode von einem bereits gestrichenen Bauteil und fügt ihn im Farbrad von Style Creation ein — das Hex-Feld liegt oben rechts in diesem Frame. Umfärben rettet außerdem Objekte: Was wie Holz aussieht, wird steingrau und verschwindet in der Mauer.

    Paralives Style-Creation-Panel mit Hex-Farbcode und Farbrad, mit dem ein Sandsteinton über die gesamte Schlossfassade angeglichen wird
    Code von einem gestrichenen Teil kopieren, ins Farbrad einfügen — und der Keep passt.Bei 6:50 ansehen
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    Symmetrie brechen, bevor es höher geht

    Von oben ist der Keep bewusst ungleichmäßig: Kegel, steile Giebel, flache Kappen und halbhohe Türme in einer Dachlandschaft. Die Faustregel der Builderin für Schlösser: nach oben hin kleiner werden — die Türme machen die Form — und so viele Raumformen mischen, wie reinpassen. Hier hat sie auch Türen in Mauerteile gesetzt, die einen Umlauf brauchten. Der Innenraum blieb unmöbliert und unbegegangen, also betrachte diese Türen erst einmal als Deko, bis ein Para sie im laufenden Spiel testet.

    Draufsicht auf die Dachlandschaft eines fertigen Paralives-Schlosses mit Kegeldachkappen, steilen Giebeln und flachen Dachflächen in Dunkelbraun
    Nach oben kleiner werden, und kein Turm exakt in derselben Form.Bei 5:14 ansehen

Platz & Zugang

Das Ganze auf einen Felsen stellen

Das Sandsteinschloss begann auf freiem Feld und endete auf einer Klippe. Lot Placement hebt den fertigen Bau, Terrain baut den Hügel darunter, ein überlanger Treppenlauf formt den Zugang, und ein Ring überdimensionierter Felsen versteckt die Naht zwischen beiden.

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    Das ganze Schloss später anheben

    Dieser Bau startete auf flachem Grund und wurde erst am Ende eine Bergfestung. Zoomt man weit heraus, erscheint mitten auf dem Bildschirm eine Steuerung: die Lot-Placement-Leiste mit Bewegungspfeilen, Abbrechen-Button und Bestätigungshaken, dazu ein Drehgriff unter dem Gebäude. Das Grundstück anzuheben ist günstiger, als am Hang neu zu bauen. Ein Limit für die Mauerhöhe dokumentiert keine der beiden Builderinnen — der Weg nach oben führt hier über das Grundstück, nicht über die Wand. Die Hotkey-Liste rechts ist dieselbe wie bei jedem anderen Objekt — vertikales Verschieben, Snap abschalten und Ziehen zum Drehen stehen in unserem Steuerungsguide.

    Paralives Lot-Placement-Leiste, die ein fertiges Sandsteinschloss samt Bewegungspfeilen, Abbrechen-Button und Drehgriff vom Grundstück anhebt
    Weit herauszoomen — und der ganze Bau wird ein Objekt, das man verschieben, drehen und anheben kann.Bei 9:04 ansehen
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    Den Hügel darunter modellieren

    Ist das Grundstück erst mal oben, muss der Boden nachziehen. Im Modus „Terrain Height Elevate“ häuft man Gras an die Mauern — die weiße Kontur ist der Pinsel und die Höhenlinien zeigen, wo die Erhöhung landet — und im Modus „Flatten“, ihrem Lieblingswerkzeug, entsteht die Plateaufläche, auf der der Keep tatsächlich steht. Ihr Urteil zum Terrain ist ehrlich: In jedem Spiel fummelig, hier leichter als in den meisten.

    Paralives Terrain-Height-Elevate-Modus mit Pinselkontur, die einen Hügel an die Basis eines Schlosses auf abgeflachtem Plateau modelliert
    „Terrain Height Elevate“ baut den Hügel, „Flatten“ schafft den Standplatz für den Keep.Bei 9:12 ansehen
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    Den Treppenlauf auf dem Hang unterbringen

    Die Builderin hielt die Freitreppe für unmöglich. Ist sie nicht — aber die Treppe rastet nicht auf dem Gelände ein, wie sie auf Böden einrastet: Sie hat das Gelände auf die gewünschte Steigung geneigt, einen viel zu langen Treppenlauf gesetzt, ihn in den Hang hinabgezogen und unten eine kleine Aussparung für das Treppenende gegraben. Ob ein Para die Stufen tatsächlich hochlaufen kann, hatte sie beim Schnitt des Videos nicht getestet — sagt sie selbst. Vorher prüfen, wenn die Treppe der einzige Zugang ist.

    Paralives Artikelkarte einer Treppe über einem Treppenlauf auf dem abschüssigen Zugang zu einem Schloss, rechts die Hotkey-Liste des Build-Modus
    Eine Treppe rastet nicht ins Gelände ein: lang platzieren, dann in den Hang ziehen.Bei 10:26 ansehen
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    Die Basis mit überdimensionierten Felsen einfassen

    Felsenformen gibt es nur wenige — was egal wird, sobald man sie skaliert: Block auswählen, am gelben Griff auf ein Mehrfaches aufziehen und dann so weit in den Boden versenken, bis der Haufen wie ein einziger Felskopf aussieht. Jeden Block anders drehen, dann verschwindet die Wiederholung. Sie hat nur Vorderseite und sichtbare Flanken gemacht. Nicht die Felsen, sondern die Bäume haben ihr Budget geleert — knapp eine Million pro Stück.

    Paralives Felskatalog mit einem über den gelben Skalierungsgriff mehrfach vergrößerten Block, der die Basis eines Schlosses einfasst
    Wenige Felsformen, unbegrenzte Größen: skalieren, versenken, drehen, bis es nach Klippe aussieht.Bei 12:04 ansehen

Grundriss, Graben & Grün

Die Außenanlagen machen den Rest

Zwei Builder, zwei letzte Durchgänge. DejanDeoBuilds plant den Keep von oben und schneidet mit den Terrain-Werkzeugen einen Wassergraben rundherum; StormDesign altert die Mauern mit Efeu, lässt Büsche über die Zinnen quellen und malt Gras auf den Fels.

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    Den Keep von oben planen

    Das zweite Schloss in diesem Guide ist eine Layout-Studie: Von oben ist DejanDeoBuilds' Eldenvale-Keep ein Ring beschrifteter Räume — in dieser Aufnahme lesbar: Zentralhalle und Große Halle — mit einer Wendeltreppe in jeder der runden Trommeln an den Ecken. Runde Türme sind der einfachste Ort, ein Treppenhaus unterzubringen, und mit der Draufsicht prüft man so einen Plan, bevor das Dach daraufkommt.

    Paralives-Grundriss eines Keeps von oben mit beschrifteten Räumen und Wendeltreppen in vier runden Ecktürmen
    Ein Ring beschrifteter Räume und eine Wendeltreppe in jedem Eckturm.Bei 1:20 ansehen
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    Den Graben mit den Terrain-Werkzeugen ausheben

    Die Verteidigung in Eldenvale ist pure Terrain-Arbeit. Die Terrain-Werkzeuge sind nicht nur für Gras: auf die richtige Tiefe gesetzt schneiden sie einen Kanal einmal um die Ringmauer, und dort, wo später der Damm laufen soll, bleibt ein Streifen unberührter Boden stehen. Keine Mod im Spiel — dieselben Höhen- und Pinselwerkzeuge, mit denen das Sandsteinschloss seinen Hügel bekommen hat.

    Paralives-Terrainwerkzeuge, die einen trockenen Wassergraben rund um eine steinerne Schlossmauer schneiden, mit einem stehen gelassenen Dammstreifen
    Der Graben ist Terrain, kein Wasserobjekt: Ring ausheben, Damm stehen lassen.Bei 6:00 ansehen
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    Wasser rein, Brücke drüber

    Sobald der Kanal Wasser hält, macht der Felskatalog den Rest: die in das flache Wasser geworfenen Blöcke brechen die geraden Kanten, und eine flache Steinquerung wird der einzige Zugang. Es ist das Detail, das am ehesten nach Schloss aussieht — und braucht kein Sonderobjekt, weil es komplett aus Werkzeugen gebaut ist, die jeder Spieler hat.

    Gefüllter Paralives-Wassergraben mit Felsblöcken im flachen Wasser und einer flachen Steinbrücke zum Torhaus
    Wasser, ein paar Blöcke im flachen Ufer, eine Brücke: Sofort ist ein Schloss daraus.Bei 10:00 ansehen
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    Mauern altern lassen und den Fels weichzeichnen

    Der letzte Durchgang ist Grün. Efeupflanzen kommen direkt auf die Wandflächen um den Eingang, normale Büsche herunterskaliert lassen Grün über die Zinnen quellen, und der Terrain-Pinsel legt langes Gras und Blumen über den Felskopf. Gartentisch, Bank und Staffelei schließen den Vorhof ab. Ihre Warnung zu den Pflanzen: Bäume sind brutal teuer — ihr Vermögen ist dafür draufgegangen.

    Efeu an den sandfarbenen Wänden eines Paralives-Schlosseingangs mit geöffnetem Pflanzenkatalog oben am Bildschirmrand
    Efeu an die Mauern, kleine Büsche auf die Zinnen, langes Gras auf den Fels.Bei 9:34 ansehen

Fragen zum Schlossbau

Wie baut man runde Türme in Paralives?
Aus gebogenen Wandsegmenten der Wandkategorie — vier Stück schließen den Kreis, deshalb nennt die Builderin jedes Segment eine Vierteldrehung. An den Stößen bleiben sie leicht kantig, und Fenster sowie Türen können noch nicht in gebogene Wände gesetzt werden, was das Spiel als geplantes Feature markiert. Der Workaround beider Bauten ist das Dekorfenster-Set aus der Kategorie Sonstiges: Es liegt auf der Wandfläche und wirkt verglast.
Wie bekommt man Zinnen an ein Paralives-Schloss?
Ein eigenes Zinnen-Objekt gibt es nicht. Die gezackte Krone besteht aus Zaun- und Halbwandelementen auf der Mauerkrone — damit entstehen auch die ungleichen Höhen einer Turmgruppe: hier eine volle Wand, dort eine Halbwand, sonst ein einfacher Zaun. Wer den Wehrgang dazwischen mit einem Bodenmaterial bemalt, bekommt einen echten Mauerkopf.
Braucht man Mods oder DLC für ein Schloss?
Nein. Beide Schlösser in diesem Guide sind Basis-Spiel-Bauten — StormDesign beschreibt ihren Speedbuild ausdrücklich als reines Basisspiel ohne DLC, und Paralives' Early-Access-Plan sieht kostenlose Updates vor. Nötig sind Ersatzteile: Schlosstüren existieren nicht, also wird aus einer großen Holztür plus erweitertem Bogen das Tor, und ein Steinmauer-Muster macht den Rest.
Warum sitzt mein Dach nicht auf einem runden Turm?
Weil Dachteile für eckige Grundrisse gemacht sind — das sagt auch das Spiel: Der Early-Access-Hinweis in der Dachkategorie lautet "When building without a grid, it might be hard to place roof blocks to fit the shape of your floor plan. We are planning to add more flexible roof tools." Also die Trommel mit aktivem Raster bauen, dann den Kegel setzen und skalieren. Dieselbe Builderin hatte außerdem Dächer, die im Vorschlaghammer-Modus nicht verschwinden wollten, und hat festgestellt: Wenn sie die Wand darunter neu zeichnet, wird der Raum wieder erkannt.
Kann man in einem Schloss einen Geheimengang bauen?
Nicht als Build-Mode-Objekt. Geheimgänge existieren in Paralives nur fertig gebaut: Der Kamin im zweiten Stock von Rathaus und Bibliothek öffnet eine Kette versteckter Räume, die oben im Schlossturm an einer Truhe endet — die Route Schritt für Schritt steht auf unserer Secrets-Seite. Keine der beiden Builderinnen zeigt einen baubaren Gang, also sollte man auf dieser Seite nichts so verstehen, als gäbe es das.

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